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Longboard Lexikon

A

Abec: Von der Annular „Bearing Engineering Committee“ herausgegebene Einheit für die Fertigungstoleranzen bei Kugellagern. Bei Longboards sind Abec 7 Kugellager aufgrund ihres gutes Preis-Leistungs-Verhältnisses beliebt. Achse: Lenkbare Konstruktion am Board an dem sich die Rollen befinden. Achsen bestehen aus Aluminium, meist gegossen, manchmal auch gefräst. Achsstift: Gewindestab, aus Stahl, der sich in der Achse befindet. Die Rollen werden mittels der Achsmuttern daran befestigt. Standarddurchmesser sind 8mm. Axle Nut: Achsmutter

B

Baseplate: Teil der Achse, der an das Brett geschraubt wird. Kingpin und Pivot Cup sind Teile der Baseplate. Barrel Bushing: Tonnenförmiges Lenkgummi. Oft als Bottom Bushing (deckseitig) oder für Downhill-Setups verwandt. Bearings: s. Kugellager Board: Brett mit Achsen und Rollen Bushing: Lenkgummi aus Urethan. Gibt es in verschiedenen Härtegraden, die in Shore gemessen wird. Bei „festen“ Elasthomeren wie Urethan ist die Einheit „A“. Diverse Formen, z.B. „Barrel, Cone, Stepped Cone, Eliminator“. Standard ist meist zwischen 86A und 92a. Aber auch Bushings von 65A sind erhältlich Mit den richtigen Bushings wird eine Achse auf das Fahrergewicht und den Einsatzzweck angepasst. Bearing: Kugellager (s. auch „Abec“)

C

Camber: Biegung des Decks nach oben. Verbunden mit dem Flex sorgt er für Fahrkomfort. Idealerweise biegt sich das Deck unter dem Gewicht des Fahrers in die Waagerechte. Centerset: Rollenkern befindet sich mittig (zentriert) in der Rolle. Dadurch kann die Rolle bei ungleichmäßigem Verschleiß umgedreht werden. Concave: Biegung des Decks in Querrichtung. Viel Concave erzeugt viel Halt, kann aber beim Cruisen auf die Dauer unbequem sein. Downhill-Bretter haben meist viel Concave, Dancer eher weniger. Cone Bushing: Kegelförmiges Lenkgummi. Contact Patch: Übersetzt die Radaufstandsfläche, also die Breite, mit der eine Rolle den Boden berührt. Cup Washer: Unterlegscheibe mit gebogenem Rand. Erhältlich für Barrels und Cones. Ein Cup Washer begrenzt die Verformung des Bushings und somit des Lenkeinschlags der Achse. Cut outs: Ausfräsungen im Shape des Decks, um den Rollen beim Einlenken genug Platz zu bieten und so Wheelbites zu verhindern.

D

Dancer: Langes Deck für „Dance-Moves“ wie Cross-Step, Peter Pahn und Co. Viele Dancer haben heute Kicktail- und Nose. Das erleichtert Shuvits oder Manuals. Wenig Concave und weicherer Flex sind typisch für Dancer. Deck: Das „Brett“ auf dem der Fahrer steht. Longboard Decks bestehen meist aus Klebstoffen, verschiedenen Hölzern und Glas- bzw- Kohlefasern. Diameter: Durchmesser (der Rolle) Duro(meter): Härte der Rollen, in Shore, Einheit „A“ angegeben Drop Through: Die Achse wird von oben durch ein ausgefrästes Loch im Deck angebracht. Der hanger muss dazu abgenommen und wieder montiert werden. Drop Through Boards haben einen niedrigen Schwerpunkt.

F

Flat Washer: Flache Unterlegscheibe zwischen Bushing und Baseplate bzw. Kingpin. Flat_Washer elauben dem Bushing mehr, sich zu verformen, und bieten so mehr Lean als Cup Washer. Flex: Flexibilität des Decks. Dancer sind meist weich, Downhillbretter eher hart. Der geschmack und der Einsatzzweck entscheiden überden „richtigen“ Flex. Flushcuts: Ausfräsung des Decks in Form der verwendeten Baseplate. So kann die Achse „topmount“ montiert werden und das Board liegt unwesentlich höher als ein Dropthrough-Deck. Freerider: Ein bisschen Trickboard, viel Downhillbrett. Meist ausgeprägtes Concave und breiter Shape. Mittlerweile gern mit kleinen Kicks an Nose und Tail für gelegentliche Trickeinlagen versehen Freeriderolle: Oft werksseitig angerauht, abgerundete Lippen (Kanten) und nicht zu breite Auflagefläche sind Eigenschaften einer Freeriderolle. Restgrip ist vorhanden aber sie ist gut zu sliden. Footbrake: Bremsen mit der Schuhsohle.

G

Griptape: Selbstklebendes „Schmirgelpapier“. Wird auf das Deck aufgeklebt und sorgt für sicheren Stand. Je nach Einsatzzweck gibt es Griptapes in verschiedenen Körnungen. Beim Downhill und Slalom wird sehr grobes Griptepe benutzt, beim Cruisen und Tricksen eher feineres. Grobes Griptape sorgt für höhere Schuhsohlenabnutzung. Griprolle: Longboardrolle, die scharfe, nicht abgerundete Kanten besitzt und meist eher breiter ist.

H

Hanger: Beweglicher Teil der Achse, an dem die Rollen befestigt sind. Er wird vom Kingpin und Picot Cup fixiert.

I

Indy-style Achse: Longboard-Achse, die vom Aufbau einer Skateboard Achse gleicht (im Gegensatz zur Reverse-Kingpin-Achse)

K

Keilpad: (engl. Wegdge), Riserpad in Keilform, mit dem eine Achse wendiger oder träger voreingestellt werden kann. Kicknose: Aufgebogener Vorderteil des Decks. Kicktail: Aufgebogener, Hinterteil des Decks. Kugellager: Longboardrollen sind kugelgelagert. Standarddurchmesser innen sind 8mm. Die Fertigungstoleranzen werden mit ABEC-Klassen eingeteilt Kingpin: Große Schraube in der Baseplate, mit der der Bushings und Hanger befestigt werden. Mit der Kingpinmutter lässt sich feineinstellen, wie stark eine Achse einlenkt.

L

Lean: Maximales Einlenkvermögen einer Achse.

M

Manual: Fahren mit den Rollen nur einer Achse Montagesatz: Schrauben und Muttern, mit denen die Achse am Deck befestigt wird. Die benötigte Länge richtet sich nach der Stärke des Decks und evtl. verwendeter Shock- oder Riserpads.

N

Nose: Vorderteil des Decks

O

Offset: Der Kern der Rolle etwas seitlich versetzt.

P

Pivot Cup: Kunststoffteil in einer Aussparung in der Baseplate, in der der Dorn des Hangers beweglich gelagert ist. Pumpen: Beschleunigen des Boards ohne einen Fuß herunter zu nehmen durch schlangenlinienförmige Lenkbewegungen und Gewichtsverlagerung. Pushen: Beschleunigen des Boards durch „Antreten“ mit einem Fuß wie beim Tretroller.

R

Reverse Kingpin: Achsstift der Achse sitzt hinter dem Kingpin. Randal hat die RKP Achse in Longboardkreisen verbreitet. Gerade bei langen Boards sorgen diese Achsen für carviges Lenkgefühl. Riser Pads: Harte oder weiche „Blöcke“ die den Abstand von Baseplate und Deck vergrößern und so helfen, Wheelbites zu verhindern Rocker: Brett ist über die Längsrichtung nach unten gebogen. Das Brett liegt so tiefer und man steht ehr stabild darauf. Rollen: Bestehen normalerweise aus (Poly)-Urethan. Die Härte wird in „A“ angegeben. Weiche Rollen bieten mehr Grip und Komfort, harte Rolle sind bei glattem Untergrund schneller und bieten weniger Grip. Die Rollenhärte sollte dem Einsatzzweck und dem Fahrergewicht angepasst werden.

S

Shockpad: Gummiunterlage, die zwischen Brett und Achse montiert wird. Mindert Vibrationen und schafft, je nach Stärke, Lenkfreiheit für Achsen und Rollen Sideset: Seitliche Anordnung des Rollenkerns. Verbreitert die effektive Breite von Rollen mit der Achse. Sideset rollen lassen sich meist gut sliden. Slide: Das Board wird kontrolliert zum Ausbrechen gebracht. Zum Geschwindigkeitsabbau oder einfach nur zum Spaß! Spacer: Distanzhülsen, die zwischen den Kugellagern sitzen. Sie sorgen dafür, dass die Lager sich frei drehen können. Speedringe: Kleine Unterlegscheiben, zwischen Rolle und Achs-Hanger bzw. Achsmutter montiert werden. Sie sorgen für freien Lauf der Kugellager. Speedwobble: Aufschaukeln des Brettes bei höheren Geschwindigkeiten aufgrund von zu weichen Bushings oder zu weichem Deck, mangelnde Technik etc. Stone grounded: Bezeichnet das werksseitige Anrauhen einer Rolle. So muss sie nicht oder kaum eingefahren werden. Besonders bei Freeriderollen beliebt.

T

Tail: „Ende“ des Decks hinter der Achse. Bei Downhillbrettern oft fast nicht vorhanden, bei Tricksern länger und oft aufgebogen. Topmount: Die Achse wird klassisch unter das Board geschraubt. Truck: Achse

W

Washer: Unterlegscheibe zwischen Achse und Bushings. Gibt es als Flat- und Cup-Washer. Wheelbase: Radstand, gemessen zwischen den inneren Achsbohrungen. Wheelbite: Unangenehmes Phänomen, bei dem eine Rolle beim Einlenken das Deck berührt und so abrupt bremst. Wheelbite kann man durch diverse Anpassungen verhindern: Wheelwells, Riderpads, härtere Bushings, Cutouts. Wheels: Rollen Wheelwells: Ausfräsungen des Decks, um mehr Lenkfreiheit zu erzeugen. Wobble: s. Speedwobble